Die ersten Schritte werden gemacht

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Die ersten Schritte werden gemacht

Wie fängt man so ein Lebensprojekt bloß an? Man denkt am besten mal gründlich darüber nach und brainstormt mit sich selbst.  Und es stürmt gewaltig.

Zu Beginn habe ich mir den Markt genauer angesehen. Vielleicht hatte ich ja doch einiges übersehen? stürmte es weiter im Gehirn. Das Ergebnis der Analyse machte mir einerseits Mut und stimmte mich andererseits aber auch traurig. Was zum Henker war da los? Zum Zeitpunkt der Recherche waren mehr mittelmäßig schlechte Produkte am Markt als wirklich gute. Mein Gefühl hatte mich also nicht getäuscht und es schien tatsächlich einen Mangel an Angeboten zu geben.

Schnell rief ich und Sascha unsere beiden Familien, Freunde und Bekannte mit Kindern an, um herauszufinden, welche Produkte sie gekauft und vor allem WARUM sie sich für diese entschieden haben. Hier zeigten sich immer wieder dieselben, an einer Hand abzuzählenden Marken.

Der Gedanke, es noch besser machen zu können lässt mich einfach nicht los. Aber wie funktioniert das technisch? Wie kann man sichergehen, wirklich das Beste anzubieten? Ich brauche noch zusätzliches Fachwissen im Bereich der Entwicklung und der Produktion. Jemanden dem ich blind vertrauen kann. Jemanden mit denselben Wertvorstellungen wie ich!! Ich hol mal mein Telefonbuch raus…Quatsch…ich öffne mein Smartphone und geh meine Kontaktliste durch. Dasselbe mach ich noch auf Facebook. Da schießt es mir durch den Kopf, ohne die richtige Person bis dahin schon in der Freundesliste gesehen zu haben. Kathrin. Es muss Kathrin sein!

Ich und Kathrin kommen aus der gleichen Gegend, nämlich Kaltern an der Weinstraße, einem malerischen Ort für jeden Urlauber. Wir kennen uns nun schon weit mehr als 15 Jahre…. wie die Zeit bloß vergeht. Wenn ich sage vor 15 Jahre, denk ich komischerweise immer an 1990 und nicht ans Jahr 2000. Das ist wohl der Beweis, dass ich wohl doch kein Jungspunt mehr bin. Egal.

Kurzerhand rufe ich gleich Kathrin an, die schon seit langem in Frankfurt lebt. Sozusagen, Ein Wiener Würstchen ruft ein Frankfurter Würstl an…. und erklärt ihr seinen Masterplan. Kathrin sagt sofort zu und ist begeistert. Auch sie hat den richtigen Idealismus um am Projekt mitzuarbeiten. Darüber hinaus besitzt sie noch exzellente Fähigkeiten im Bereich der Pharmazie. So hat Sie die Ausbildung am Institut Dr. Flad für Chemie, Pharmazie und Umwelt abgeschlossen und viel Arbeitserfahrung in Apotheken und Laboren gesammelt.

Also nix wie ab nach Mainhattan!!!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Angekommen in Frankfurt – Leider mit etwas Verspätung! Ich hasse Verspätungen – geht’s schnell zum vereinbarten Treffpunkt in die Innenstadt. Dort sehe ich schon Kathrin an einem Tisch winkend sitzen. Wir begrüßen uns herzlich mit einem Bussi link, einem Bussi rechts und wieder einem Bussi links (so macht man das bei uns). Ganz nach dem Motto 3 ist besser als 2. Auch Sascha ist eine Sekunde nach mir eingetroffen. Nachdem einer kurzen Vorstellungsrunde setzen wir uns und studieren als erstes die Getränkekarte….

Bei einer kühlen Apfelschorle und zwei, drei Kaffee ist schnell klar, dass Kathrin genau die selben Wünsche an Produkte hat wie Sascha und ich. Und als Fachfrau will sie die Mission liebend gern unterstützten. Kathrin ist natürlich spitze in ihrem Job und hat dazu noch das Herz am rechten Fleck. Was will man mehr? Schnell sind wir drei uns einig welche Aufgaben jeder übernehmen wird und wer wo seine Stärken einbringen kann. Leider ist die Zeit knapp und so vergeht die Zeit wie im Fluge…Apropo Flug! Das Flugzeug wartet nicht! Wir verabschieden uns so wie wir uns auch schon begrüßt haben, im guten Wissen sich gemeinsam auf die Mission zu begeben. Uns ist allen bewusst, dass es ein langer und steiniger Weg sein wird. Aber wir wissen auch, dass wir das gemeinsam schaffen werden.

Überglücklich das fehlende Puzzle gefunden zu haben tretet schließlich jeder für sich seine Heimreise an – Kathrin steigt in die S-Bahn, während Sascha mich noch zum Flughafen von Stuttgart bringt. Dieser fliegt dann von Stuttgart über Berlin zurück nach Wien (traurig aber war: das war die günstigste Möglichkeit nach Frankfurt zu kommen). Sascha begibt sich auf die Autobahn und düst schleunigst zu seiner schwangeren besseren Hälfte.

Ein paar kleine Schritte sind wieder gemacht, doch es gibt noch viel zu tun – keine Zeit für eine Pause! Wir sind erst am Anfang…doch der Zug nimmt fahrt auf…

Dazu aber mehr im nächsten Beitrag.

In diesem Sinne

Truly Greetings

Reinhard

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